Grundvertrauen - Werte bestimmen unsere Zukunft!

Montag, 18. Januar 2016

Die heutige Welt dreht immer schneller. Ehemals Beständiges wird zum Unbeständigen. Vertrautes wird fremd und überhaupt fehlt immer mehr das Grundvertrauen, dass andere ihre Aufgaben recht und zweckmässig ausführen werden. Viel zu viel Informationen, die uns täglich vom Arbeiten abhalten und dennoch versuchen wir alle, laufend Neues zu lernen, um noch besser mit den resultierenden Herausforderungen umzugehen.

Ich selbst verbrachte meine Jugend noch in einer Zeit, die von klaren Strukturen geprägt war. Das Essen gab es beispielsweise zuhause an drei mehr oder weniger klar festgelegten Zeiten. Solche und ähnliche Strukturen gaben uns quasi einen Rahmen vor, um den herum wir unser Leben organisierten.

Die heutige 7x24 Stunden-Gesellschaft erfordert, dass wir es selbst schaffen müssen, die für uns wichtigen Strukturen in einem Masse zu konstruieren und anschliessend zu pflegen, die wir meinen zu benötigen. Die Bedürfnisse an die individuellen Strukturen können zuweilen recht unterschiedlich sein.

Da über Strukturen aber auch Wertvorstellungen und Überzeugungen weitergegeben werden, muss ich in der heutigen flüchtigen und dynamischen Zeit sicherstellen, dass meine Erfolge und Errungenschaften nachhaltig und beständig sind. Es wird also unabdingbar, die Wichtigkeit eines wertebasierten Handelns immer wieder hochzuhalten und sicherzustellen, da dies einen guten Teil unseres täglichen Verhaltens bildet. Wie wir alle wissen, dauert es sehr lange, um Vertrauen aufzubauen und damit einhergehende Wertvorstellungen zu festigen, jedoch braucht es ganz wenig, um diese wieder zu zerstören.

Früher waren Institutionen, wie Familie, Kirche, Schule und auch der Staat Träger dieser Wertvorstellungen und haben mitunter auch dafür gesorgt, dass unsere Werte und Überzeugungen generationenübergreifend Bestand hatten. Heute ist dies ungleich schwieriger geworden. Die erdrückende Menge und Fülle an Informationen beeinflusst uns stark und wirkt von vielen Seiten auf uns ein. Die rasche Ausbreitung der sozialen Medien beeinflusst unsere Wahrnehmung und unser Verhalten bewusst und unbewusst und meines Erachtens auch zu dominant.

Warum muss beispielsweise gegenüber dem Staat das vorhandene ehemals existierende Grundvertrauen immer mehr ersetzt werden durch ausgeklügelte Kontroll- und Überwachungsmechanismen mit einer zunehmend detaillierten Gesetzgebung auf Verordnungsstufe. Werden so scheinbare Missstände für die Betroffenen gelöst? Eines weiss  ich sicher, so schafft man kein Vertrauen. Im Gegenteil, je weniger geregelt ist und wird, umso grösser ist das (Grund)Vertrauen.

Warum dürfen wir weiter keinen Dialog mehr in der Öffentlichkeit über die zunehmende Islamisierung der westlichen Kultur führen ohne gleich (von den Medien) in eine xenophobe oder rassistische Ecke gestellt zu werden? Die Medien reden inzwischen lieber um den heissen Brei, anstatt die Konflikte beim Namen zu nennen.

Wir müssen unsere freiheitlich-demokratische, auf pluralistische Meinungen basierende liberale Zivilisation verteidigen gegen die religiöse Herrschaftsideologie des Islams, die viel zu oft durch eine vorherrschende Meinung eines sogenannten Laien-Gelehrten geprägt ist.

Wir müssen andererseits aber auch mehr Grundvertrauen haben, in diejenigen, die dankbar sind für die Unterstützung und die Hilfe, die sich integrieren wollen und mit uns den offenen Dialog führen, weil sie Neues lernen wollen und in einer fremden Umgebung mehr Vertrautheit suchen.

Die Anhänger der dogmatischen, monokausalen und weitgehend frauenfeindlichen Mullahs sind hingegen nicht nur mit aller Härte des Gesetzes umgehend wegzuweisen. Sie haben gar nicht erst das Recht hier zu sein, weil sie nicht in unsere Kultur passen (wollen).

Wir brauchen keine Willkommenskultur, sondern einen entschlossenen Auftritt und eine klare Haltung einer zivilisierten, offenen und modernen Gesellschaft. Nicht zuletzt ist die Entwicklungsstufe einer Kultur an der Freiheit und am Umgang mit den Frauen in dieser Gesellschaft abzulesen. 


Grundvertrauen - Werte bestimmen unsere Zukunft!

Montag, 18. Januar 2016

Die heutige Welt dreht immer schneller. Ehemals Beständiges wird zum Unbeständigen. Vertrautes wird fremd und überhaupt fehlt immer mehr das Grundvertrauen, dass andere ihre Aufgaben recht und zweckmässig ausführen werden. Viel zu viel Informationen, die uns täglich vom Arbeiten abhalten und dennoch versuchen wir alle, laufend Neues zu lernen, um ...

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